Oakleys Geschichte

Mitte der 70er hatte Oakley-Gründer Jim Jannard keine Lust mehr auf eingefahrene Branchenstandards und die Unterdrückung seiner Kreativität: "Keiner hat meine Ideen ernstgenommen", so der 1949 geborene Optikpionier. Mit 300 Dollar Startkapital machte er sich 1975 selbständig und benannte die frischgegründete Firma nach seinem Hund Oakley Anne. Jims Plan war ebenso simpel wie einleuchtend: Er wollte Produkte herstellen, die besser funktionieren und aussehen als alles andere auf dem Markt.

Die erste Entwicklung war ein neuartiger Handgriff für Motorräder und BMX-Bikes, der sich dank innovativer Technik der Hand des Fahrers anpasste. Der besondere Clou daran: Das verwendete Material wurde mit zunehmender Schweißbildung sogar noch griffiger. Experten fiel darüber hinaus das außergewöhnliche Design ins Auge.

1980 entwarf Jannard zunächst eine Schutzbrille, vier Jahre später kam mit „Eyeshades“ seine erste Sportbrille auf den Markt. Der spätere dreimalige Sieger der Tour de France, Greg LeMond, war einer der ersten Spitzensportler, der an die aufstrebende Firma herantrat. Ihm folgten Profis wie Scott Tinley, Mark Allen und Lance Armstrong, die bald nicht mehr ohne das herausragende Performance- und Schutzniveau von Oakley Sonnenbrillen unterwegs sein wollten.

Neun Jahre später übertraf Oakley zum ersten Mal die weltweiten Verkaufszahlen des bekanntesten Brillenherstellers überhaupt: Ray-Ban. Jims trockener Kommentar dazu: „Ich habe immer gewusst, dass wir am Ende Erfolg haben würden. Das ergibt sich von selbst, wenn man an das glaubt, was man tut, und hart dafür arbeitet, alle Erwartungen zu übertreffen.“

Seit knapp drei Jahrzehnten steht Oakley für herausragende Innovationen und Produkttechnologien, die Design und Wissenschaft perfekt in Einklang bringen. Über 600 Patente sprechen eine deutliche Sprache, Jim Jannard und Oakley sind weltweit dafür bekannt, nur allerhöchste Ansprüche als Zielmarken gelten zu lassen.